Digitale Anwendungen erleichtern den Klinikalltag, verbessern die Zusammenarbeit und stärken die Patientensicherheit „Top 40 unter 40“ Gesundheitsmarkt.de zeichnet Felix Kopp als Führungspersönlichkeit im Gesundheitswesen aus
SRH Kliniken Landkreis Sigmaringen bei Digitalisierung über dem Bundesdurchschnitt
Die SRH Kliniken Landkreis Sigmaringen haben ihre Digitalisierung in den vergangenen Jahren deutlich vorangebracht. Das zeigt die dritte und abschließende Erhebung des bundesweiten DigitalRadar. Im Vergleich der teilnehmenden Krankenhäuser erreicht das SRH-Klinikum Sigmaringen heute einen überdurchschnittlichen Digitalisierungsgrad.
An der Erhebung nahmen bundesweit insgesamt 1.531 Krankenhäuser teil. Für die SRH Kliniken Landkreis Sigmaringen ist das Ergebnis ein wichtiger Beleg dafür, dass sich die gemeinsame Arbeit an der digitalen Weiterentwicklung auszahlt. In den vergangenen drei Jahren flossen mehr als 7 Millionen Euro in die Modernisierung der IT-Infrastruktur und digitaler Patientenprozesse. Der Großteil der Investitionssumme in Höhe von 5,7 Millionen Euro stammt aus dem Krankenhauszukunftsfonds (KHZF) des Bundes und des Landes. Den verbleibenden Betrag tragen die Kliniken aus eigenen Mitteln.
Von der digitalen Kurve bis zur Medikation
Digitalisierung zeigt sich im Klinikalltag nicht nur in großen technischen Lösungen, sondern vor allem dort, wo sie Abläufe einfacher, sicherer und übersichtlicher macht. Zu den bereits umgesetzten Anwendungen in den SRH Kliniken Landkreis Sigmaringen gehören die digitale Patientenkurve, die elektronische Dokumentation sowie digitale Visiten- und Arbeitsprozesse. Auch Vital- und Messwerte werden digital erfasst und Anwendungen zur Unterstützung der Medikation eingesetzt. Dadurch stehen wichtige Informationen strukturiert, aktuell und schnell zur Verfügung. Mitarbeitende können Daten ortsunabhängig abrufen, Mehrfachdokumentationen werden reduziert und Arbeitsabläufe besser aufeinander abgestimmt. So unterstützt die Digitalisierung das Klinikpersonal im Alltag und schafft mehr Zeit für die unmittelbare Versorgung der Patientinnen und Patienten.
„Unser Ziel war nie, Digitalisierung um ihrer selbst Willen einzuführen. Entscheidend ist, ob eine Anwendung im Alltag wirklich hilft – den Mitarbeitenden ebenso wie unseren Patientinnen und Patienten“, sagt Felix Kopp, Leitung Digitale Transformation der SRH Kliniken Landkreis Sigmaringen.
Mehr Zeit für die Versorgung
Wenn Informationen übersichtlich und aktuell verfügbar sind, erleichtert das die Zusammenarbeit zwischen Ärztinnen und Ärzten, Pflege, Therapie, Management und weiteren Berufsgruppen. Behandlungsprozesse können besser koordiniert und Entscheidungen auf einer verlässlichen Datengrundlage getroffen werden.
Für die Mitarbeitenden bedeutet das weniger unnötige Zwischenschritte, weniger Papier und weniger doppelte Dokumentation. So entstehen Freiräume für das, worauf es im Krankenhaus besonders ankommt – die persönliche Betreuung und Versorgung der Patientinnen und Patienten.
Digitale Unterstützung für mehr Patientensicherheit
Auch die Patientensicherheit profitiert von den digitalen Anwendungen. Vital- und Messwerte können direkt in der elektronischen Patientenakte dokumentiert werden. Dadurch entfallen zusätzliche Übertragungsschritte. Informationen stehen schneller zur Verfügung und Veränderungen im Gesundheitszustand können frühzeitig erkannt werden.
Ein weiterer Baustein ist die digitale Unterstützung des Medikationsprozesses mit Flycycle Vision. Die barcodegestützte Identifikation und digitale Prüfmechanismen helfen dabei, die einzelnen Schritte der Medikamentengabe zusätzlich abzusichern. Das unterstützt die Mitarbeitenden dabei, Verwechslungen zu vermeiden und die Sicherheit der Patientinnen und Patienten zu erhöhen.
Digitalisierung ist Teamarbeit
Hinter dem Ergebnis des DigitalRadar steht die Arbeit vieler Menschen. Das Team Digitale Transformation hat gemeinsam mit medizinischen Fachbereichen, Pflege, IT, Management und weiteren Berufsgruppen digitale Anwendungen eingeführt und bestehende Abläufe weiterentwickelt.
Dabei ging es nicht nur um Technik. Ebenso wichtig waren Schulungen, Gespräche, praktische Unterstützung und die Begleitung der Kolleginnen und Kollegen im Alltag. Denn neue digitale Lösungen können nur dann erfolgreich sein, wenn sie verständlich erklärt, gut eingeführt und gemeinsam weiterentwickelt werden.
„Die Fortschritte der vergangenen Jahre sind eine Teamleistung. Viele Kolleginnen und Kollegen haben neue Anwendungen ausprobiert, Rückmeldungen gegeben und Veränderungen aktiv mitgestaltet. Dafür gilt ihnen unser besonderer Dank“, betont Felix Kopp.
Ein Erfolg – und kein Endpunkt
Das überdurchschnittliche Ergebnis im DigitalRadar bestätigt die Digitalstrategie der SRH Kliniken Landkreis Sigmaringen. Gleichzeitig ist die Entwicklung damit nicht abgeschlossen. Digitalisierung bleibt ein kontinuierlicher Prozess.
Auch künftig sollen digitale Lösungen dazu beitragen, die Versorgung sicherer zu machen, Mitarbeitende im Alltag zu entlasten und die Zusammenarbeit weiter zu verbessern. Zum Jahreswechsel steht die Digitalisierung der Intensiv- und Anästhesiedokumentation an. Anschließend werden erste, sorgfältig geprüfte Anwendungen Künstlicher Intelligenz eingeführt – zunächst zur Unterstützung in der radiologischen Befundung und zur intelligenten Verwaltung von Terminanfragen.
Felix Kopp unter den „Top 40 unter 40“
Die erfolgreiche digitale Entwicklung der SRH Kliniken Landkreis Sigmaringen fällt in eine Zeit, in der auch Felix Kopp bundesweit Aufmerksamkeit erhält. Gesundheitsmarkt.de hat ihn 2026 in die Liste „Top 40 unter 40 im Gesundheitsmarkt“ aufgenommen. Mit der Auszeichnung werden Führungspersönlichkeiten unter 40 Jahren gewürdigt, die die Gesundheitsbranche aktiv mitgestalten.
Als Leiter der Digitalen Transformation steht Felix Kopp für einen Ansatz, bei dem nicht die Technik allein, sondern die Menschen und ihre Arbeitsabläufe im Mittelpunkt stehen. Seine Haltung beschreibt er so: „Erfolgreiche Transformation entsteht für mich nicht durch Technologie allein, sondern durch Menschen, die Veränderungen mittragen und gemeinsam eine moderne, zukunftsfähige Gesundheitsversorgung gestalten.“
Die Auszeichnung würdigt damit nicht nur seine persönliche Arbeit, sondern auch die Leistung des gesamten Teams und aller Mitarbeitenden, die die digitale Entwicklung der Kliniken im Alltag vorantreiben.
Über den DigitalRadar
Der DigitalRadar ist ein bundesweites Reifegradmodell zur Bewertung der Digitalisierung deutscher Krankenhäuser. In der dritten und abschließenden Erhebung wurden die digitalen Fähigkeiten und Prozesse von insgesamt 1.531 Krankenhäusern erfasst und miteinander verglichen. Die Ergebnisse machen den digitalen Entwicklungsstand der Krankenhäuser bundesweit vergleichbar und zeigen Fortschritte der vergangenen Jahre auf. www.digitalradar-krankenhaus.de
