Ein Film über Freundschaft, wenn die Zeit begrenzt ist. Donnerstag, 24. September 2026, 18 Uhr
Zwei Freundinnen, die sich wieder näherkommen – in dem Wissen, dass eine von ihnen todkrank ist. Was bedeutet Freundschaft, wenn die Zeit begrenzt ist? Wie spricht man über Sterben, Reue und Erlösung? Und welche Rolle spielt die Kunst am Ende des Lebens?
Das klinische Ethikkomitee im SRH-Klinikum Sigmaringen lädt am Donnerstag, 24. September 2026, um 18 Uhr zu einer weiteren Veranstaltung der Filmreihe ETHIK-KINO ein. Gezeigt wird ein vielfach beachtetes Filmdrama aus dem Jahr 2024.
Der Film erzählt die Geschichte einer Bestsellerautorin, die in ihrer Heimatstadt New York ihren neuen Roman signiert – ein Buch über den Tod. Dort trifft sie ihre alte Freundin wieder. Sie ist schwerstkrank. Welche Möglichkeiten gibt es? Wie gehen die Freundinnen mit der eigenen Sterblichkeit um? Es geht um Gespräche über Kunst und Liebe, das eigene Leben und die Frage nach einem selbstbestimmten Abschied. Die todkranke Freundin bittet ihre Freundin, sie am Ende des Lebens zu begleiten und in der Nähe zu sein, wenn sie aus dem Leben scheidet.
Nach der Vorführung findet ein moderiertes Gesprächsforum statt. Das Forum soll einen Raum für Austausch, Fragen und stille Gedanken bieten. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Alten Konferenzraum des SRH Klinikums Sigmaringen (Bestandsbau).
Mit der Filmreihe ETHIK-KINO möchte das klinische Ethikkomitee schwierige, oft unausgesprochene Themen sichtbar machen und zur Diskussion anregen. Das Gremium unterstützt Patientinnen, Patienten, Angehörige und Mitarbeitende bei ethischen Fragestellungen und begleitet die Suche nach tragfähigen, nachvollziehbaren Entscheidungen.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle Interessierten sind sehr herzlich eingeladen.
