Ein einzigartiges Kunstprojekt bringt Kreativität, Gesundheitsberufe und junge Perspektiven im SRH Klinikum Sigmaringen zusammen. Ein Projekt, das zeigt, wie Kunst Heilung unterstützt und Menschen verbindet.
Leidenschaft fürs Leben wird sichtbar: Grundschüler bringen Farbe ins Klinikum
Im SRH Klinikum Sigmaringen ist ein besonderes Kunstobjekt entstanden, das nicht nur Wände verschönert, sondern auch Geschichten erzählt: Unter dem Motto „Leidenschaft fürs Leben" haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4 der Grundschule Meßkirch-Rohrdorf ein beeindruckendes Kunstwerk geschaffen, das nun das Foyer des Klinikneubaus bereichert.
Gemeinsam mit der Künstlerin Carola Riester („Kunst und Mensch") setzten sich die Kinder im Unterricht intensiv mit den vielfältigen Berufen im Klinikum auseinander. Grundlage ihrer Arbeiten waren Fotografien von Mitarbeitenden aus verschiedenen Fachbereichen des Klinikums. Doch es blieb nicht beim Zeichnen und Malen: Die Schülerinnen und Schüler tauchten tief in die Welt der Gesundheitsberufe ein, stellten Fragen und entwickelten ein Verständnis für die Menschen hinter der medizinischen Versorgung.
Die einzelnen Kunstwerke der Kinder wurden anschließend digitalisiert, auf Leinwand gebracht und zu einer eindrucksvollen Collage zusammengefügt.
Bei der feierlichen Einweihung wurden die jungen Künstlerinnen und Künstler gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Frau Hayn und Frau Restle, Eltern sowie Projektpartnern im Klinikum begrüßt. Geschäftsführer Sven Schönfeld würdigte das Engagement aller Beteiligten und betonte die Bedeutung von Kunst im Gesundheitsumfeld: „Kunst kann einen wichtigen Beitrag zum Wohlbefinden und zur Genesung leisten. Dieses Projekt bringt Leben, Farbe und Emotionen in unseren Klinikneubau".
Ein besonderer Moment für die Kinder: Sie trafen die Mitarbeitenden, die sie zuvor porträtiert hatten – darunter Chirurg Edward Gadzekpo, der seit über 25 Jahren in der Allgemein- und Viszeralchirurgie tätig ist und seine Arbeit als Chirurg erklärte; Sabine Jungheim, Leitung Hygiene; Corinna Baier, Hebamme; sowie Markus Reutter und Dietmar Holl aus dem Bereich Technik. Marcel Geißler von der Digitalen Transformation erklärte anschaulich, wie wichtig Daten- und Prozessmanagement für einen reibungslosen Klinikbetrieb sind – „ohne Management und Datenmanagement funktioniert kein Klinikbetrieb“.
Auch Monika Grillenberger-Erdeljic, Physician Assistant, gab spannende Einblicke in ihren Berufsweg und zeigte, wie vielfältig und entwicklungsfähig moderne Gesundheitsberufe heute sind. Sie verdeutlichte die Akademisierungsmöglichkeiten im Pflegeberuf und ihre Schnittstellenfunktion zum Arzt. Sie unterstützt den Arzt bei Operationen, Visiten und mehr. Musiktherapeutin Mona Dittrich erklärte, wie Musik Gesundheit unterstützt und zur Genesung beiträgt.
Für ein besonderes Highlight sorgte Toni Schalbe, Leiter IT: Er öffnete für die Schülerinnen und Schüler die Türen zum Serverraum und ermöglichte damit einen seltenen Blick hinter die digitale Infrastruktur des Klinikums. Die Kinder durften so in die „Katakomben" des Klinikums abtauchen. Zum Abschluss gab es eine Vespertüte mit Proviant zur Stärkung.
Das Projekt wurde mit 600 Euro von der Sparkasse Pfullendorf-Meßkirch unterstützt. Regionaldirektor Manfred Kohl betonte die Bedeutung solcher Initiativen für die Region. Als Zeichen der Wertschätzung überreichte das Klinikum zusätzlich einen Spendenscheck in Höhe von 300 Euro für ein weiteres Kunstprojekt der Schule – diesmal rund um das Thema „Ton“.
Initiiert und maßgeblich umgesetzt wurde das Projekt von Carola Riester, die mit viel Engagement die Verbindung zwischen Schule und Klinikum geschaffen hat. In enger Zusammenarbeit mit der Grundschule – insbesondere mit großem Vertrauen seitens der Schulleitung Frau Keller und dem ersten Impuls durch Lehrerin Frau Hayn, ist es gelungen, unterschiedliche Interessen zu vereinen und ein nachhaltiges Gemeinschaftsprojekt zu realisieren.
Dieses Kunstprojekt zeigt was entsteht, wenn Bildung und Gesundheit zusammenkommen: ein Ort, der nicht nur heilt, sondern auch inspiriert. „Leidenschaft fürs Leben" ist unser Auftrag – und dieses Projekt macht ihn sichtbar.
