Mamma Care - Richtig tasten lernen - Wir bieten kostenfreie Kurse an

Die Methode zur Brustselbstuntersuchung für Frauen jeden Alters

Kursleitung: Margit Mayer, examinierte Brust-Krankenschwester

Anmeldung
SRH Krankenhaus Sigmaringen
Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, Station P
Hohenzollernstraße 40
72488 Sigmaringen

Telefon: 07571 100-2361 oder -2371

Krankheit, Gefühle und Kunst - Termin 26. März

Dr. Frank Thomas Bopp, Chefarzt der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie am SRH Krankenhaus Sigmaringen,  zeigt am 26. März von 16.00 bis 17.30 Uhr anhand einer Fallgeschichte auf, wie es gelingen kann, belastende Gefühle im Zusammenhang mit Krankheit und Sterben künstlerisch zu verarbeiten.

Veranstaltungsort: Psychosoziale Krebsberatungsstelle Sigmaringen, Laizer Straße 1.

Anmeldung: T: 07571-729 6450 oder per Mail: info@krebsberatung-sigmaringen.de.

Die Veranstaltung ist kostenlos, Spenden werden gerne entgegengenommen.

ETHIK-KINO "Der marktgerechte Patient" - Termin 3. April

"Der marktgerechte Patient" beleuchtet kritisch die Auswirkungen der seit 2003 verbindlichen Fallpauschalenvergütung. In dem Aufklärfilm kommen Mediziner, Pflegepersonal, Patienten, Krankenhausmanager und Gesundheitsaktivisten zur Wort und berichten über die Folgen im Klinikalltag.

Termin: 3. April 2019, 19:30 Uhr

Ort: SRH Krankenhaus Sigmaringen, Hörsaal im EG

Der Eintritt ist kostenfrei. Sie sind herzlich eingeladen.

Regisseure: Leslie Franke und Herdolor Lorenz

Dauer: 82 Minuten

Veranstalter: Ethikkomitee SRH Kliniken Landkreis Sigmaringen

Therapien bei Mamma-CA und gynäkologischen Tumoren - Termin 2. April

Zum Thema Brustkrebs und gynäkologischen Krebserkrankungen referiert am 2. April von 17.30 bis 19.00 Uhr Dr. Gabriele Stalzer, Oberärztin in der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe im SRH Krankenhaus Sigmaringen, in der Psychosozialen Krebsberatungsstelle Sigmaringen, Laizer Straße 1.

Anmeldung: T: 07571-729 6450 oder per Mail: info@krebsberatung-sigmaringen.de

Die Veranstaltung ist kostenlos, Spenden werden gerne entgegengenommen.

Neue Möglichkeiten in der Behandlung des Diabetes mellitus - Termin 11. April

Dr. Dietmar Huss, Leitender Arzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie am SRH Krankenhaus Bad Saulgau, und Dr. Michael Merz, Internistische Gemeinschaftspraxis Bad Saulgau, referieren am Donnerstag, 11. April 2019, 19.00 Uhr im Konferenzraum des SRH Krankenhauses Bad Saulgau über „Neue Möglichkeiten in der Behandlung des Diabetes mellitus“. Sie sind herzlich eingeladen.

Stetig steigende Patientenzahlen und eine zunehmende Datenflut machen eine qualitativ hochwertige Diabetes-Versorgung zu einer wachsenden Herausforderung. Nicht nur für Kostenträger und das Gesundheitswesen, sondern vor allem auch für Behandler und ihre Patienten ist es im Angesicht dieser Entwicklungen nicht immer leicht, optimale Therapieergebnisse zu erreichen. Dabei vereint alle Beteiligten in der Praxis der Wunsch, den Menschen, und damit die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Patienten, wieder stärker in den Mittelpunkt stellen zu können.

"Digitalisierung, richtig eingesetzt, kann für dieses Anliegen eine große Chance sein", betont der Diabetologe Dr. Merz. Denn sie ermögliche eine sinnvollere und leichtere Nutzung von Daten – bei einer so datenintensiven Erkrankung wie Diabetes eine Grundvoraussetzung für Therapieverbesserungen, so Merz. Zentral sei dabei insbesondere die Vernetzung bestehender Angebote, so dass alle für die Therapie wichtigen Informationen an einem Ort übersichtlich zugänglich sind.

Das neue und innovative CGM System (‚Continuos Glucose Monitoring‘) ermöglicht eine lückenlose Aufzeichnung der Glukosedaten – mit einem Langzeit Sensor, der aktuell bis zu sechs Monate unter der Haut getragen werden kann. Der smarte Insulin-Pen speichert alle Insulingaben mit Zeitpunkt und genauer Dosis, und in der Software werden diese Daten über eine App auf dem Smartphone zusammengeführt. Somit steht auch für die Therapie ein lückenloser Überblick über Insulindaten und Glukoseverläufe zur Verfügung. Zudem hilft die Software mit einer automatischen Mahlzeiten- und Mustererkennung, Ursachen für Abweichungen schneller aufzudecken. Durch die Möglichkeiten der Online Blutzuckermessung gewinnt die Idee an Faszination, ohne ständige Blutzuckerkontrollen als Diabetiker durchs Leben gehen zu können mit einem deutlichen Mehr an Lebensqualität. Mit anschaulichen Beispielen und Bildmaterial erklärt Dr. Dietmar Huss anschließend die Vorgehensweise beim Einbau und Ausbau des Sensors. Nach dem Vortrag stehen beide Referenten für Fragen zur Verfügung.

Wege aus der Angst vor meiner Krankheit - Termin 9. Mai

Der schlimmste Feind der Abwehrkräfte ist die empfundene Hilflosigkeit und ein gefühltes  Ausgeliefertsein gegenüber einer einschneidenden Krankheits-Diagnose. Viele möchten die Angst vertreiben, das funktioniert nicht. Aber die Beziehung zur Angst kann und sollte drastisch verändert werden. Um Ängste zu verringern wird u. a. mehr Selbstvertrauen benötigt, mit allem, was geschieht, fertig zu werden. Wie kann man der Krankheitsdiagnose den Schrecken nehmen? Die Sicht auf die Lebenssituation ändern?

Judith Becherle, Dipl. Sozialpädagogin (FH), möchte in ihrem Vortrag Mut-Machen Ja zu sagen zu empfundenen Ängsten, zu dem, was gerade als Situation ist, und zuzulassen, wenn gerade kein Mut da ist, die Angst nicht zu unterdrücken. Durch Akzeptanz die in Angst gebundene Kraft freizugeben.  Ressourcen wie Stärke, Selbstwertgefühl und Vertrauen fördern. Durch Annahme der Krankheit eine Einflussnahme bzw. Handlungsfähigkeit ermöglichen.  Damit die eigenen Selbstheilungskräfte durch einen anderen Umgang mit der Angst aktiviert werden können. Die medizinische Therapie optimal wirken kann. Und letztendlich das Gefühl entsteht: Ich bin gut so, wie ich bin. Ich bin stark. Ich fühle mich meiner Lebenssituation mehr gewachsen. 

Der kostenfreie Vortrag findet am 9. Mai, 19 Uhr,  im Konferenzraum des SRH Krankenhauses Bad Saulgau statt. Sie sind herzlich eingeladen.

Richtige Ernährung bei Begleiterkrankungen - Termin 14. Mai

Die Diätassistentin und Ernährungswissenschaftlerin Rebecca Schäuble gibt am 14. Mai von 16 bis 18 Uhr wertvolle Tipps und Hinweise für die Ernährung bei therapiebedingten Begleiterkrankungen der Krebsbehandlung wie Übelkeit, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Fatique etc.  

Veranstaltungsort: Psychosoziale Krebsberatungsstelle Sigmaringen, Laizer Straße 1.

Anmeldung: T: 07571-729 6450 oder per Mail: info@krebsberatung-sigmaringen.de.

Die Veranstaltung ist kostenlos, Spenden werden gerne entgegengenommen.

Kniegelenkbeschwerden - Termin 17. Oktober

Dr. Bernhard Rösch, Leitender Arzt der Orthopädie und Unfallchirurgie am SRH Krankenhaus Bad Saulgau, referiert am Donnerstag, 17. Oktober 2019, 19.00 Uhr, im Konferenzraum des SRH Krankenhauses Bad Saulgau über das Thema: Kniegelenkbeschwerden – woran kann es liegen? Der Diagnostik- und Therapieexperte informiert über die häufigen Ursachen von Knieproblemen und ihre Therapiemöglichkeiten. Im Anschluss können Fragen gestellt werden. Sie sind zum kostenfreien Informationsabend herzlich eingeladen.

Mit Kniebeschwerden sind viele Menschen konfrontiert, egal welchen Alters. Die Probleme können plötzlich oder allmählich auftreten, mit oder ohne Unfallereignis. Mit erhöhtem Aktivitätslevel sind zunehmend auch ältere Menschen in ihrem Bewegungsspielraum deutlich beeinträchtigt. Die Ursachen der Knieprobleme sind vielfältig, die Behandlungsmöglichkeiten breit gefächert.

In Deutschland werden jährlich etwa 150.000 künstliche Kniegelenke eingesetzt. "Die Entwicklung moderner Implantate, die verbesserte Operationstechnik in der minimal-invasiven Technik mit kleinen Schnitten, der Einsatz schonender Narkoseverfahren sowie die anschließende Rehabilitationsbehandlung haben dazu geführt, dass die Komplikationsrate deutlich gesenkt und die Ergebnisse erheblich verbessert werden konnten. Somit hält ein künstliches Kniegelenk heute bis zu 20 Jahren und länger", betont Dr. Bernhard Rösch.

Hämorrhoiden – eine Volkskrankheit? - Termin 14. November

Dr. Dietmar Huss, Leitender Arzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie am SRH Krankenhaus Bad Saulgau, und Dr. Michael Littmann, Internistische Gemeinschaftspraxis Bad Saulgau, referieren gemeinsam am Donnerstag, 14. November 2019, 19.00 Uhr, im Konferenzraum des SRH Krankenhauses Bad Saulgau über das Thema "Hämorrhoiden – eine Volkskrankheit?" Sie sind herzlich zu kostenfreien Vortragsabend eingeladen.

Es gibt Krankheiten, über die spricht man nicht gerne. Sie gelten als peinlich. Dazu gehören zum Beispiel Hämorrhoiden. Dabei sind sie keinesfalls selten. Laut Schätzungen ist fast jeder Dritte über 30 Jahre und sogar jeder Zweite über 50 Jahre davon betroffen. Bei Hämorrhoiden sind die ringförmigen Blutgefäßpolster krankhaft vergrößert, die sich hinter dem Schließmuskel im Analkanal befinden. "Sie dichten den Enddarm nach außen ab" erklärt Dr. Dietmar Huss.  "Wenn auf die Blutadern längere Zeit Druck ausgeübt wird, kann das Blut nicht mehr abfließen, die Adern erweitern sich, und ihr Bindegewebe leiert aus. In der Folge dringt Flüssigkeit aus dem unteren Mastdarm aus, so dass die Haut am After brennt und blutet."

Druck auf die Blutgefäßpolster entsteht vor allem durch zu starkes Pressen beim Stuhlgang. Auch ein langes Verweilen auf der Toilette belastet den Beckenboden. Außerdem kann auch eine genetisch bedingte Bindegewebsschwäche mögliche Ursache für Hämorrhoiden sein. Bleiben Hämorrhoiden unbehandelt, werden sie immer größer, sodass sie schließlich bei schwerer körperlicher Arbeit und längerem Laufen aus dem After herausrutschen und sich nicht mehr zurückziehen.

Bei der Untersuchung tastet der Arzt den Enddarm vorsichtig aus. "So kann man knotige Veränderungen oder Einengungen fühlen sowie Druck und Spannung des Schließmuskels überprüfen", sagt Dr. Michael Littmann. "Das weiche Gewebe der Hämorrhoiden kann man meist aber nicht tasten." Deshalb wird im Anschluss ein Proktoskop eingeführt. Das ist ein dünnes Metallrohr mit einer Beleuchtung an der Spitze, mit dem der Arzt das Innere des Enddarms, gegebenenfalls den gesamten Dickdarm, untersuchen kann.

Die Behandlung: Bei Hämorrhoiden im ersten Stadium kommt die sogenannte Verödung zum Einsatz. Haben Hämorrhoiden ein weiteres Stadium erreicht, wird die sogenannte Gummibandligatur angewendet. "Der  Arzt stülpt einen winzigen Gummiringüber die Hämorrhoiden. Das überschüssige Gewebe bekommt dann kein Blut mehr und fällt innerhalb von zwei Wochen ab", erklären Huss und Littmann. Dabei kann es aber zu einer Blutung kommen. "Deshalb sollte das Verfahren nicht bei Patienten eingesetzt werden, die gerinnungshemmende Medikamente wie Aspirin einnehmen." Bei Hämorrhoiden dritten und vierten Grades ist die Wiederherstellung des ursprünglichen Gefäßpolsters oft nur mit einer Operation möglich. Zusammengefasst erfolgt die moderne Behandlung des Hämorrhoidalleidens im SRH Krankenhaus Bad Saulgau individuell verschieden nach aktuellem Wissensstand und insbesondere stadiengerecht.

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