Mamma Care - Richtig tasten lernen - Wir bieten kostenfreie Kurse an

Die Methode zur Brustselbstuntersuchung für Frauen jeden Alters

Kursleitung: Margit Mayer, examinierte Brust-Krankenschwester

Anmeldung
SRH Krankenhaus Sigmaringen
Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, Station P
Hohenzollernstraße 40
72488 Sigmaringen

Telefon: 07571 100-2361 oder -2371

5. Sigmaringer Trialog am 17. September

Netzwerk bei psychischen Erkrankungen – Anlaufstellen im Landkreis Sigmaringen

Trialog meint das Aufeinandertreffen der drei Hauptgruppen im psychiatrischen Entwicklungsprozess; dies sind psychisch erkrankte Menschen, deren Angehörige und die professionellen Mitarbeiter in psychiatrischen Handlungsfeldern. Ehrenamtlich Tätige oder Interessierte sind natürlich ebenfalls herzlich willkommen. Ziel ist, auf Augenhöhe miteinander zu kommunizieren, Erfahrungen auszutauschen, Vorurteile abzubauen, um sich im Spannungsfeld psychischer Erkrankungen besser zu verstehen.

Seit 2018 finden in Sigmaringen wie in vielen anderen Städten und Gemeinden regelmäßig Trialoge zu unterschiedlichen Themen im Feld der psychischen Erkrankungen statt. Am 17. September werden Petra Schall (Patientenfürsprecherin) und Norbert Stauß (Sozialarbeiter) von der Informations-, Beratungs- und Beschwerdestelle des Landkreises Sigmaringen (IBB) durch das Hilfe-Netzwerk bei psychischen Erkrankungen im Landkreis Sigmaringen führen. Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr und findet im Evangelischen Gemeindehaus in Sigmaringen, Karlstr. 24, statt.

Beratungsstelle hier, Facharzt dort, IBB, ABW und PIA - viele fremde Begriffe und Abkürzungen verwirren im Hilfesystem. Von manchem hat man auch noch nie gehört oder man weiß in der aktuellen Situation einfach nicht, wohin man sich wenden könnte. Durch den Vortrag der IBB-Mitarbeiter und des anschließenden Austauschs können sicher einige Fragen geklärt und viele Informationen ausgetauscht werden. Teilnehmer dürfen von eigenen Erfahrungen berichten, Rückfragen stellen oder einfach nur zuhören.

Da es für manche Interessierte nicht möglich ist nach Sigmaringen zum Trialog zu kommen, soll für diese Personen nach Bedarf ein Fahrdienst eingerichtet werden. Wenn Sie davon Gebrauch machen wollen oder bei weiteren Rückfragen wenden Sie sich an: trialog-sig@gmx.de.

Weitere Trialog-Termine: 17.09.2019, 26.11.2019, 28.01.2020, 28.04.2020, 15.09.2020 und 24.11.2020.

Brustschmerzen für Sie erklärt - Termin 19. September

Kostenfreier Vortrag: Brustschmerzen für Sie erklärt

Referent: Dr. Jite Erharhaghen, Internistische Gemneinschaftspraxis und Abteilung für Innere Medizin am SRH Krankenhaus Bad Saulgau

termin. 19. September 2019, 19 Uhr

Ort: SRH Krankenhaus Bad Saulgau, Konferenzraum

Kniegelenkbeschwerden - Termin 17. Oktober

Dr. Bernhard Rösch, Leitender Arzt der Orthopädie und Unfallchirurgie am SRH Krankenhaus Bad Saulgau, referiert am Donnerstag, 17. Oktober 2019, 19.00 Uhr, im Konferenzraum des SRH Krankenhauses Bad Saulgau über das Thema: Kniegelenkbeschwerden – woran kann es liegen? Der Diagnostik- und Therapieexperte informiert über die häufigen Ursachen von Knieproblemen und ihre Therapiemöglichkeiten. Im Anschluss können Fragen gestellt werden. Sie sind zum kostenfreien Informationsabend herzlich eingeladen.

Mit Kniebeschwerden sind viele Menschen konfrontiert, egal welchen Alters. Die Probleme können plötzlich oder allmählich auftreten, mit oder ohne Unfallereignis. Mit erhöhtem Aktivitätslevel sind zunehmend auch ältere Menschen in ihrem Bewegungsspielraum deutlich beeinträchtigt. Die Ursachen der Knieprobleme sind vielfältig, die Behandlungsmöglichkeiten breit gefächert.

In Deutschland werden jährlich etwa 150.000 künstliche Kniegelenke eingesetzt. "Die Entwicklung moderner Implantate, die verbesserte Operationstechnik in der minimal-invasiven Technik mit kleinen Schnitten, der Einsatz schonender Narkoseverfahren sowie die anschließende Rehabilitationsbehandlung haben dazu geführt, dass die Komplikationsrate deutlich gesenkt und die Ergebnisse erheblich verbessert werden konnten. Somit hält ein künstliches Kniegelenk heute bis zu 20 Jahren und länger", betont Dr. Bernhard Rösch.

Hämorrhoiden – eine Volkskrankheit? - Termin 14. November

Dr. Dietmar Huss, Leitender Arzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie am SRH Krankenhaus Bad Saulgau, und Dr. Michael Littmann, Internistische Gemeinschaftspraxis Bad Saulgau, referieren gemeinsam am Donnerstag, 14. November 2019, 19.00 Uhr, im Konferenzraum des SRH Krankenhauses Bad Saulgau über das Thema "Hämorrhoiden – eine Volkskrankheit?" Sie sind herzlich zu kostenfreien Vortragsabend eingeladen.

Es gibt Krankheiten, über die spricht man nicht gerne. Sie gelten als peinlich. Dazu gehören zum Beispiel Hämorrhoiden. Dabei sind sie keinesfalls selten. Laut Schätzungen ist fast jeder Dritte über 30 Jahre und sogar jeder Zweite über 50 Jahre davon betroffen. Bei Hämorrhoiden sind die ringförmigen Blutgefäßpolster krankhaft vergrößert, die sich hinter dem Schließmuskel im Analkanal befinden. "Sie dichten den Enddarm nach außen ab" erklärt Dr. Dietmar Huss.  "Wenn auf die Blutadern längere Zeit Druck ausgeübt wird, kann das Blut nicht mehr abfließen, die Adern erweitern sich, und ihr Bindegewebe leiert aus. In der Folge dringt Flüssigkeit aus dem unteren Mastdarm aus, so dass die Haut am After brennt und blutet."

Druck auf die Blutgefäßpolster entsteht vor allem durch zu starkes Pressen beim Stuhlgang. Auch ein langes Verweilen auf der Toilette belastet den Beckenboden. Außerdem kann auch eine genetisch bedingte Bindegewebsschwäche mögliche Ursache für Hämorrhoiden sein. Bleiben Hämorrhoiden unbehandelt, werden sie immer größer, sodass sie schließlich bei schwerer körperlicher Arbeit und längerem Laufen aus dem After herausrutschen und sich nicht mehr zurückziehen.

Bei der Untersuchung tastet der Arzt den Enddarm vorsichtig aus. "So kann man knotige Veränderungen oder Einengungen fühlen sowie Druck und Spannung des Schließmuskels überprüfen", sagt Dr. Michael Littmann. "Das weiche Gewebe der Hämorrhoiden kann man meist aber nicht tasten." Deshalb wird im Anschluss ein Proktoskop eingeführt. Das ist ein dünnes Metallrohr mit einer Beleuchtung an der Spitze, mit dem der Arzt das Innere des Enddarms, gegebenenfalls den gesamten Dickdarm, untersuchen kann.

Die Behandlung: Bei Hämorrhoiden im ersten Stadium kommt die sogenannte Verödung zum Einsatz. Haben Hämorrhoiden ein weiteres Stadium erreicht, wird die sogenannte Gummibandligatur angewendet. "Der  Arzt stülpt einen winzigen Gummiringüber die Hämorrhoiden. Das überschüssige Gewebe bekommt dann kein Blut mehr und fällt innerhalb von zwei Wochen ab", erklären Huss und Littmann. Dabei kann es aber zu einer Blutung kommen. "Deshalb sollte das Verfahren nicht bei Patienten eingesetzt werden, die gerinnungshemmende Medikamente wie Aspirin einnehmen." Bei Hämorrhoiden dritten und vierten Grades ist die Wiederherstellung des ursprünglichen Gefäßpolsters oft nur mit einer Operation möglich. Zusammengefasst erfolgt die moderne Behandlung des Hämorrhoidalleidens im SRH Krankenhaus Bad Saulgau individuell verschieden nach aktuellem Wissensstand und insbesondere stadiengerecht.

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