Mamma Care - Richtig tasten lernen - Wir bieten kostenfreie Kurse an

Die Methode zur Brustselbstuntersuchung für Frauen jeden Alters

Kursleitung: Margit Mayer, examinierte Brust-Krankenschwester

Anmeldung
SRH Krankenhaus Sigmaringen
Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, Station P
Hohenzollernstraße 40
72488 Sigmaringen

Telefon: 07571 100-2361 oder -2371

Moderne Fußchirurgie - Termin 6. Juni

Dr. med. Peter Genesis, Chirurg im MVZ (Medizinisches Versorgungszentrum) der SRH Kliniken Landkreis Sigmaringen und Ärztlicher Leiter des MVZ, hält am 6. Juni 2019 einen Patientenvortrag zum Thema „Moderne Fußchirurgie“.  Der Referent erläutert in leicht verständlicher Weise die komplizierte Architektur des menschlichen Fußes und gibt einen Einblick in die nichtoperativen und operativen Therapiemöglichkeiten. Anhand von eindrücklichen Bildern aus dem Alltag des Fußchirurgen wird gezeigt, wann eine Operation erforderlich ist  und welche verschiedenen Operationsverfahren aktuell zur Verfügung stehen. Im Anschluss an den kostenfreien Vortrag steht Dr. Genesis für Fragen zur Verfügung.  Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr und findet im Konferenzraum des SRH Krankenhauses Bad Saulgau statt.

Viele Menschen leiden unter Fußprobleme und suchen Rat beim Orthopäden. Dabei sind alle Altersgruppen betroffen: der kindliche Fuß, der jugendliche Sportlerfuß, der Fuß des Erwerbstätigen und die Fußprobleme im Alter. Aufgrund unserer aufrechten Körperhaltung ist der menschliche Fuß starken Belastungen ausgesetzt, hinzukommen Verletzungsfolgen die auch gerne übersehen oder verharmlost werden. Bei Frauen kann das häufige Tragen von Schuhen mit hohen Absätzen zu Fehlstellungen der Großzehe ( sog. Hallux valgus ) oder zu Senk-Spreizfußbeschwerden führen. Im Anfangsstadium können Einlagen helfen diese Vorfußdeformierungen zu korrigieren. Bei fortgeschrittenen Befunden und bei Beschwerden die nicht durch die Einlagenversorgung verbessert werden kommen moderne operative Therapien zum Zuge. Auch Fehlstellungen des Rückfußes, insbesondere der Knick-Senkfuß führen gerade im Jugendalter zu erheblichen Beschwerden.

Infobus „Herzenssache Lebenszeit“ am 10. Juli vor dem SRH Krankenhaus Sigmaringen

Die bundesweite Aufklärungsinitiative „Herzenssache Lebenszeit“ informiert am 10. Juli 2019, von 10 – 16 Uhr vor dem SRH Krankenhaus Sigmaringen in einem Infobus über die Volkskrankheiten Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall und Herzschwäche.

Sie sind herzlich eingeladen

Kniegelenkbeschwerden - Termin 17. Oktober

Dr. Bernhard Rösch, Leitender Arzt der Orthopädie und Unfallchirurgie am SRH Krankenhaus Bad Saulgau, referiert am Donnerstag, 17. Oktober 2019, 19.00 Uhr, im Konferenzraum des SRH Krankenhauses Bad Saulgau über das Thema: Kniegelenkbeschwerden – woran kann es liegen? Der Diagnostik- und Therapieexperte informiert über die häufigen Ursachen von Knieproblemen und ihre Therapiemöglichkeiten. Im Anschluss können Fragen gestellt werden. Sie sind zum kostenfreien Informationsabend herzlich eingeladen.

Mit Kniebeschwerden sind viele Menschen konfrontiert, egal welchen Alters. Die Probleme können plötzlich oder allmählich auftreten, mit oder ohne Unfallereignis. Mit erhöhtem Aktivitätslevel sind zunehmend auch ältere Menschen in ihrem Bewegungsspielraum deutlich beeinträchtigt. Die Ursachen der Knieprobleme sind vielfältig, die Behandlungsmöglichkeiten breit gefächert.

In Deutschland werden jährlich etwa 150.000 künstliche Kniegelenke eingesetzt. "Die Entwicklung moderner Implantate, die verbesserte Operationstechnik in der minimal-invasiven Technik mit kleinen Schnitten, der Einsatz schonender Narkoseverfahren sowie die anschließende Rehabilitationsbehandlung haben dazu geführt, dass die Komplikationsrate deutlich gesenkt und die Ergebnisse erheblich verbessert werden konnten. Somit hält ein künstliches Kniegelenk heute bis zu 20 Jahren und länger", betont Dr. Bernhard Rösch.

Hämorrhoiden – eine Volkskrankheit? - Termin 14. November

Dr. Dietmar Huss, Leitender Arzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie am SRH Krankenhaus Bad Saulgau, und Dr. Michael Littmann, Internistische Gemeinschaftspraxis Bad Saulgau, referieren gemeinsam am Donnerstag, 14. November 2019, 19.00 Uhr, im Konferenzraum des SRH Krankenhauses Bad Saulgau über das Thema "Hämorrhoiden – eine Volkskrankheit?" Sie sind herzlich zu kostenfreien Vortragsabend eingeladen.

Es gibt Krankheiten, über die spricht man nicht gerne. Sie gelten als peinlich. Dazu gehören zum Beispiel Hämorrhoiden. Dabei sind sie keinesfalls selten. Laut Schätzungen ist fast jeder Dritte über 30 Jahre und sogar jeder Zweite über 50 Jahre davon betroffen. Bei Hämorrhoiden sind die ringförmigen Blutgefäßpolster krankhaft vergrößert, die sich hinter dem Schließmuskel im Analkanal befinden. "Sie dichten den Enddarm nach außen ab" erklärt Dr. Dietmar Huss.  "Wenn auf die Blutadern längere Zeit Druck ausgeübt wird, kann das Blut nicht mehr abfließen, die Adern erweitern sich, und ihr Bindegewebe leiert aus. In der Folge dringt Flüssigkeit aus dem unteren Mastdarm aus, so dass die Haut am After brennt und blutet."

Druck auf die Blutgefäßpolster entsteht vor allem durch zu starkes Pressen beim Stuhlgang. Auch ein langes Verweilen auf der Toilette belastet den Beckenboden. Außerdem kann auch eine genetisch bedingte Bindegewebsschwäche mögliche Ursache für Hämorrhoiden sein. Bleiben Hämorrhoiden unbehandelt, werden sie immer größer, sodass sie schließlich bei schwerer körperlicher Arbeit und längerem Laufen aus dem After herausrutschen und sich nicht mehr zurückziehen.

Bei der Untersuchung tastet der Arzt den Enddarm vorsichtig aus. "So kann man knotige Veränderungen oder Einengungen fühlen sowie Druck und Spannung des Schließmuskels überprüfen", sagt Dr. Michael Littmann. "Das weiche Gewebe der Hämorrhoiden kann man meist aber nicht tasten." Deshalb wird im Anschluss ein Proktoskop eingeführt. Das ist ein dünnes Metallrohr mit einer Beleuchtung an der Spitze, mit dem der Arzt das Innere des Enddarms, gegebenenfalls den gesamten Dickdarm, untersuchen kann.

Die Behandlung: Bei Hämorrhoiden im ersten Stadium kommt die sogenannte Verödung zum Einsatz. Haben Hämorrhoiden ein weiteres Stadium erreicht, wird die sogenannte Gummibandligatur angewendet. "Der  Arzt stülpt einen winzigen Gummiringüber die Hämorrhoiden. Das überschüssige Gewebe bekommt dann kein Blut mehr und fällt innerhalb von zwei Wochen ab", erklären Huss und Littmann. Dabei kann es aber zu einer Blutung kommen. "Deshalb sollte das Verfahren nicht bei Patienten eingesetzt werden, die gerinnungshemmende Medikamente wie Aspirin einnehmen." Bei Hämorrhoiden dritten und vierten Grades ist die Wiederherstellung des ursprünglichen Gefäßpolsters oft nur mit einer Operation möglich. Zusammengefasst erfolgt die moderne Behandlung des Hämorrhoidalleidens im SRH Krankenhaus Bad Saulgau individuell verschieden nach aktuellem Wissensstand und insbesondere stadiengerecht.

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