SRH Klinikum Sigmaringen
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Zentrale Überwachungseinheit (IMU) startet: Mehr Sicherheit und Komfort für ambulante Patient:innen

Neue zentrale Überwachungseinheit im SRH Klinikum Sigmaringen bündelt Abläufe, verkürzt Wege und sorgt für eine lückenlose Betreuung vor und nach ambulanten Eingriffen.

Seit Anfang März 2026 erhöht eine neue zentrale Überwachungseinheit die Sicherheit und den Komfort ambulanter Patient:innen im SRH Klinikum Sigmaringen: Die Klinik eröffnet die IMU-Station (Interventionelle Monitoring Unit) im ehemaligen Labor im 1. Obergeschoss des Bestandsbaus. Die ärztliche Leitung der neuen IMU-Station liegt bei Dr. med. Michail Ziegler, Leitender Oberarzt der Medizinischen Klinik.

Alles an einem Ort: Vorbereitung, Untersuchung, Überwachung
In der IMU werden Patient:innen vor und nach ambulanten Untersuchungen überwacht, bei denen eine Narkose oder Sedierung erforderlich ist. Ziel ist es, sie lückenlos zu begleiten – von der Vorbereitung über die Untersuchung bis zur sicheren Entlassung nach Hause. So lassen sich Risiken früh erkennen, Komplikationen vermeiden und Wartezeiten erheblich verkürzen.

Monitorbetten für narkosepflichtige Patient:innen
Die IMU verfügt über einen Überwachungsbereich mit 7 Betten, der speziell auf Patient:innen nach Narkose ausgerichtet ist. Hier werden Vitalparameter kontinuierlich kontrolliert, sodass das Team bei Veränderungen schnell reagieren kann. Ergänzt wird der Bereich durch einen Arbeitsplatz für Pflegekräfte, eine Anmeldung sowie Umkleiden.

Kurze Wege zu Endoskopie, Sonografie und Echo
Die IMU ist als zentrale Monitoring-Einheit für die Funktionsbereiche Sonografie, Endoskopie, EKG, Lungenfunktion, Echokardiographie und perspektivisch Herzkatheter-Untersuchungen geplant. Die Untersuchungsräume liegen in unmittelbarer räumlicher Nähe, so dass Patient:innen kurze Wege haben und Abläufe deutlich effizienter werden. Zu Beginn werden vor allem ambulante Patient:innen der Medizinischen Klinik betreut, im weiteren Ausbau auch stationäre Patient:innen mit Überwachungsbedarf.

Für Patient:innen bedeutet das: zentrale Anmeldung, Untersuchung und Überwachung an einem Ort, nahtloser Übergang von der Vorbereitung in den Untersuchungsraum und zurück, sichere Entlassung nach standardisierten Kriterien sowie in der Regel kürzere Liegezeiten und weniger Wartezeiten.

Bessere Abläufe, mehr Zeit für die Patient:innen
Ein weiterer Vorteil: Befunde können zeitnah erstellt und direkt ausgehändigt werden – etwa über einen QR-Code, der den Zugang zu den Untersuchungsergebnissen ermöglicht. Das erhöht Transparenz und stärkt die Eigenverantwortung der Patient:innen. Durch die Zentralisierung werden personelle Ressourcen gebündelt, Abläufe standardisiert und die gesamte „Patienten Journey“ optimiert – gleichzeitig erfüllt die IMU gesetzliche und fachgesellschaftliche Qualitätsstandards.

Eine Gruppe von acht medizinischen Fachkräften in blauen und weißen Uniformen steht lächelnd vor einem Schild, das zur Inneren Medizin Einheit weist.
Das Team der IMU mit Bild: (v.l.) Vanessa Tscherny, Furkan Bayatli, Karin Stumpp, Dr. med. Michail Ziegler, Heidi-Maria Brückl, PD Dr. med. Miriam Stengel, Gina Zittelli, Filiz Daskin.