Brückenpflege

Die Brückenpflege an den SRH Kliniken Sigmaringen steht für die Begleitung an Krebs erkrankter Patienten und deren Angehörigen.

So erreichen Sie uns!

Brückenpflege

Telefon: +49 (0) 7571 100-2421

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Was ist die Brückenpflege?

Die Brückenpflege unterstützt Patienten und Angehörige in ihren individuellen Fragen und Gegebenheiten mit dem Ziel, eine bestmögliche Lebensqualität zu Hause in vertrauter Umgebung zu leben.
Das kostenlose Angebot möchte die Selbstbestimmung erhalten und mit einer umfassenden Beratung und verlässlichen Betreuung Sicherheit für diese Zeit vermitteln.

Alle Pflegekräfte der Brückenpflege haben langjährige Erfahrung in der Betreuung Onkologischer Patienten und besitzen die Weiterbildung in Palliative Care.
Außerdem erbringt das Team der Brückenpflege auch Leistungen im Rahmen der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung SAPV in enger Zusammenarbeit mit dem Palliativnetz Landkreis Sigmaringen e.V.

WER KANN DIE BRÜCKENPFLEGE IN ANSPRUCH NEHMEN?
Eine Betreuung durch die Brückenpflege steht Patienten zu, die am Onkologischen Schwerpunkt der SRH Kliniken Landkreis Sigmaringen GmbH behandelt werden.
Das Versorgungsgebiet ist landkreisübergreifend und mit einem Radius von etwa 50 km um Sigmaringen begrenzt.

WIE WIRD DIE BRÜCKENPFLEGE EINGESCHALTET?
Eine Kontaktaufnahme kann über die Stationsteams des Onkologischen Schwerpunktes sowohl am Ende eines stationären Aufenthalts als auch bei einem ambulanten Termin an unseren Kliniken erfolgen.
Wenn Haus– oder Fachärzte der Meinung sind, dass ein Patient vom Angebot der Brückenpflege profitiert, dann kann direkt mit uns Kontakt aufgenommen werden.
Falls Sie als Patient oder Angehöriger Interesse an einer Betreuung durch die Brückenpflege haben, so wenden Sie sich bitte beim nächsten Termin in der Klinik an Ihren betreuenden Arzt.

Allgemeine Angebote

  • Enge Zusammenarbeit mit Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten des Onkologischen Schwerpunktes sowie den betreuenden Haus- und Fachärzten
  • Kontaktaufnahme und Kennenlernen bereits im Krankenhaus
  • Organisation und Koordination einer Entlassung von Station und Überleitung in eine gesicherte Weiterversorgung zuhause
  • Beratung, Anleitung und Information von Patient, Angehörigen und weiteren an der Versorgung beteiligten Diensten
  • Sicherheit fordern mit einer 24-Stunden-Rufbereitschaft
  • Persönliche Begleitung durch regelmäßiges Kontaktangebot telefonisch oder durch Hausbesuche
  • Symptomkontrolle und Linderung
  • Prävention von Krisen und Intervention bei Notfallen unter Wahrung der Selbstbestimmung des Patienten
  • Psychosoziale Begleitung und Vermittlung von weiteren Angeboten

Mögliche Beratungsinhalte

  • Unterstützung bei zusatzlichem Hilfs- und Heilmittelbedarf
  • Beratung bei medizinischen, pflegerischen und sozialrechtlichen Fragen:

    • Krankheitsverlauf und Behandlungsmöglichkeiten
    • Ernährung, Schmerztherapie, Wundversorgung u.v.m.
    • Fragen zur Pflegeversicherung, Vollmacht, Hilfsangebote

  • Beratung von weiteren beteiligten Diensten wie Sozialstationen oder
    Pflegeheime bzw. Kurzzeitpflegeeinrichtungen
  • Ansprechpartner bei Problemen wie Schmerzen, Atemnot, Übelkeit, Erbrechen, Angst, Verstopfung, etc.
  • Vorausschauender Austausch zu Folgen einer Situationsveränderung und daraus resultierenden Maßnahmen