SRH Klinikum Sigmaringen
SRH Klinikum Sigmaringen

Sektion für Neuromodulation

Herzlich willkommen Ihre Schmerzen zu lindern ist unsere Mission

Themenbereich Gehirn & Nerven
Unser Profil

Wir sind für Sie da

Die Sektion für Neuromodulation ist ein Zentrum für neuromodulative Schmerztherapie in Süddeutschland. Bei uns werden modernste Verfahren zur Behandlung chronischer Schmerzen angewandt. Darüber hinaus entwickeln wir die Methoden ständig weiter und garantieren so eine bestmögliche und auch langfristig erfolgreiche Therapie. Die individuelle Behandlung und Therapie unserer Patienten ist unsere zentrale Aufgabe.

 

Mann sitzt auf dem Bett und hält sich den unteren Rücken, umgeben von einem roten Licht, das Schmerzen symbolisiert.
Unsere Leistungen

Hier stehen Sie im Mittelpunkt

Wir bieten alle Verfahren zur neuromodulativen, interventionellen und operativen Schmerztherapie bei folgenden Krankheitsbildern an

Neuropathische Schmerzen

­Schmerzen nach Unfällen mit Nervenverletzungen 
­Handschmerzen
­Armschmerzen
­Beinschmerzen
­Rückenschmerzen
­Schmerzen im Dammbereich
­Knieschmerzen
­Komplexes regionales Schmerzsyndrom (CRPS) und sympathisch unterhaltener Schmerz
­Post – Zoster-Neuralgie
­Leistenschmerzen: Schmerzen nach Leistenoperationen

Weiter bestehende Schmerzen nach Rückenoperationen (PPSP)
­Phantomschmerzen
­Tumorschmerzen
­Schmerzen bei Nervenengpasssyndromen (Karpaltunnel, Sulcus ulnaris)
­Schmerzen der Iliosacralgelenke
­Schmerzen der Facettengelenke
­Schmerzen und Durchblutungsstörungen bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK)
­Schmerzen bei chronischer Angina pectoris
­Cluster KopfschmerzenChronische Migräne

Ein menschlicher Rücken mit einer leuchtenden Wirbelsäule und einem implantierten Stimulator, der mit der Wirbelsäule verbunden ist.

Wir verwenden modernste neuromodulative Verfahren zur Behandlung chronischer Schmerzen.

Bei uns  werden alle derzeit verfügbaren Methoden zur neuromodulativen, interventionellen und operativen Schmerzbehandlung angewendet: 

Methoden der neuromodulativen Schmerztherapie:

  • Dorsalganglienstimulation
  • Rückenmarkstimulation (spinal cord stimulation, SCS) mit allen derzeit verfügbaren Sondentypen
  • Hochfrequenzstimulation
  • Burst Stimulation
  • Periphere Nervenfeldstimulation
  • Periphere Nervenstimulation
  • Occipitalnerv Stimulation (ONS)

Bildwandlergesteuerte Infiltrationen (durchgeführt in unserem ambulanten Operationszentrum):
­ISG Infiltrationen 
­Facetteninfiltrationen 
­Facettenthermokoagulationen

Wanderer mit Rucksäcken und Wanderstöcken gehen einen Pfad in den Bergen, umgeben von einer beeindruckenden Berglandschaft.

Was ist Rückenmarkstimulation (Spinal cord stimulation SCS)?

Das Verfahren
Bei der Rückenmarkstimulation wird in der Wirbelsäule eine Elektrode platziert. Über diese werden elektrische Impulse an das Rückenmark abgegeben. Die Elektrode ist mit einem Impulsgeber (vergleichbar mit einem Herzschrittmacher) verbunden.

Das operative Verfahren gliedert sich in zwei Abschnitte:
Im ersten Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung oder in Analgosedierung und Röntgenkontrolle die Platzierung der Elektrode im Rückenmarkskanal. Im Anschluss erfolgt eine Testphase. Ziel ist es, die Abdeckung des Schmerzareals durch die Stimulation und die daraus resultierende Schmerzreduktion zu testen.

Bei zufriedenstellendem Ergebnis wird in einem zweiten Eingriff der Impulsgeber unter die Haut implantiert.

Die Wirkungsweise
Die über die Elektrode abgegebenen Impulse bewirken im Bereich des Rückenmarks eine Unterbrechung der Schmerzleitung der Nerven. Anstelle des Schmerzes berichten die meisten Patienten von einem angenehmen Kribbeln im Schmerzareal.

Nach Beginn der Rückenmarkstimulation kann die gezielte Abdeckung des Schmerzareals wahrgenommen werden.

Die schmerzreduzierende Wirkung der Neurostimulation kann in einem zweiten Schritt die Verringerung der Schmerzmedikation nach sich ziehen. Im Gegensatz zur medikamentösen Therapie haben die elektrischen Impulse keine Nebenwirkungen. Sie selbst können steuern, mit welcher Stärke diese Stimulation erfolgen soll. Neuartige Entwicklungen sind die Burst- und Hochfrequenzstimulation. Bei diesen Verfahren werden die elektrischen Signale in Ihrer Frequenz verändert, sodass dadurch eine noch bessere Kontrolle der Schmerzen erreicht werden kann.

Zusätzlich kann mit der gleichen Elektrode auch eine Muskelstimulation erzeugt werden (MuscleSCS), die eine Modulation der Rückenmuskeln bewirkt. Dadurch können beispielsweise Rückenschmerzen noch deutlich besser gelindert werden. Dies ist ein neuartiges Verfahren, das bei unseren Patienten ebenfalls angewandt wird.

Ein Arzt in einem weißen Kittel steht mit verschränkten Armen und lächelt, vor einem hellen, neutralen Hintergrund.
Mein zentrales Anliegen ist es, Menschen mit chronischen Schmerzen neue Perspektiven zu eröffnen – mit dem Ziel, ihre Lebensqualität spürbar zu verbessern und ein aktiveres, selbstbestimmtes Leben wieder zu ermöglichen.
Prof. Dr. med. Matthias H. Morgalla, Sektionsleitung Neuromodulation

News, Videos & Broschüren

SENDEN SIE UNS IHRE TERMINANFRAGE ONLINE - WIR MELDEN UNS ZEITNAH BEI IHNEN Ihre Online-Terminanfrage
Ambulanzen und Öffnungszeiten

Wir freuen uns auf Sie

Allgemeiner Kontakt

Ansprechpartner Prof. Dr. med. Matthias H. Morgalla, Ärztlicher Leiter Sektion Neuromodulation
Telefon 07571 100-3932
E-Mail matthias.morgalla@srh.de
Adresse Hohenzollernsstraße 40, 72488 Sigmaringen

Sprechzeiten

Unsere Fachabteilungsleitung

Weiterbildungen Unsere Weiterbildungs-ermächtigungen

Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen. Aus diesem Grund ist es uns wichtig, unseren Mitarbeitenden regelmäßig Aus-, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten zu bieten. Hierzu führen unsere Ärztinnen und Ärzte und Expertinnen und Experten selbst häufig interne Veranstaltungen durch.

Alle Weiterbildungen