Mamma Care - Richtig tasten lernen - Wir bieten kostenfreie Kurse an

Die Methode zur Brustselbstuntersuchung für Frauen jeden Alters

Kursleitung: Margit Mayer, examinierte Brust-Krankenschwester

Anmeldung
SRH Krankenhaus Sigmaringen
Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, Station P
Hohenzollernstraße 40
72488 Sigmaringen

Telefon: 07571 100-2361 oder -2371

Wege aus der Angst vor meiner Krankheit - Termin 9. Mai

Über „Wege aus der Angst vor meiner Krankheit“ referiert am  9. Mai 2019, 19 Uhr, Judith Becherle, Dipl. Sozialpädagogin (FH), im SRH Krankenhaus Bad Saulgau. Wie kann man einer Krankheitsdiagnose den Schrecken nehmen und die Sicht auf die Lebenssituation ändern? Der schlimmste Feind der Abwehrkräfte ist die empfundene Hilflosigkeit und ein gefühltes  Ausgeliefertsein gegenüber einer einschneidenden Krankheitsdiagnose. Viele möchten die Angst vertreiben, doch das funktioniert nicht - die Beziehung zur Angst kann und sollte drastisch verändert werden. Um Ängste zu verringern wird u.a. mehr Selbstvertrauen benötigt.

Die Referentin möchte in ihrem Vortrag Mut machen Ja zu sagen zu empfundenen Ängsten, zu dem, was gerade als Situation ist, und zuzulassen, wenn gerade kein Mut da ist, die Angst nicht zu unterdrücken. Es geht darum durch Akzeptanz, die in Angst gebundene Kraft freizugeben und Ressourcen wie Stärke, Selbstwertgefühl und Vertrauen zu fördern. Durch Annahme der Krankheit soll eine Einflussnahme bzw. Handlungsfähigkeit ermöglicht werden, damit die eigenen Selbstheilungskräfte durch einen anderen Umgang mit der Angst aktiviert werden können. Damit kann die medizinische Therapie optimal wirken und letztendlich das Gefühl entstehen: Ich bin gut so, wie ich bin. Ich bin stark. Ich fühle mich meiner Lebenssituation mehr gewachsen, so die Referentin. 

Sie sind zum kostenfreien Vortrag herzlich eingeladen.

Richtige Ernährung bei Begleiterkrankungen - Termin 14. Mai

Die Diätassistentin und Ernährungswissenschaftlerin Rebecca Schäuble gibt am 14. Mai von 16 bis 18 Uhr wertvolle Tipps und Hinweise für die Ernährung bei therapiebedingten Begleiterkrankungen der Krebsbehandlung wie Übelkeit, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Fatique etc.  

Veranstaltungsort: Psychosoziale Krebsberatungsstelle Sigmaringen, Laizer Straße 1.

Anmeldung: T: 07571-729 6450 oder per Mail: info@krebsberatung-sigmaringen.de.

Die Veranstaltung ist kostenlos, Spenden werden gerne entgegengenommen.

Infobus „Herzenssache Lebenszeit“ am 10. Juli vor dem SRH Krankenhaus Sigmaringen

Die bundesweite Aufklärungsinitiative „Herzenssache Lebenszeit“ informiert am 10. Juli 2019, von 10 – 16 Uhr vor dem SRH Krankenhaus Sigmaringen in einem Infobus über die Volkskrankheiten Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall und Herzschwäche.

Sie sind herzlich eingeladen

Kniegelenkbeschwerden - Termin 17. Oktober

Dr. Bernhard Rösch, Leitender Arzt der Orthopädie und Unfallchirurgie am SRH Krankenhaus Bad Saulgau, referiert am Donnerstag, 17. Oktober 2019, 19.00 Uhr, im Konferenzraum des SRH Krankenhauses Bad Saulgau über das Thema: Kniegelenkbeschwerden – woran kann es liegen? Der Diagnostik- und Therapieexperte informiert über die häufigen Ursachen von Knieproblemen und ihre Therapiemöglichkeiten. Im Anschluss können Fragen gestellt werden. Sie sind zum kostenfreien Informationsabend herzlich eingeladen.

Mit Kniebeschwerden sind viele Menschen konfrontiert, egal welchen Alters. Die Probleme können plötzlich oder allmählich auftreten, mit oder ohne Unfallereignis. Mit erhöhtem Aktivitätslevel sind zunehmend auch ältere Menschen in ihrem Bewegungsspielraum deutlich beeinträchtigt. Die Ursachen der Knieprobleme sind vielfältig, die Behandlungsmöglichkeiten breit gefächert.

In Deutschland werden jährlich etwa 150.000 künstliche Kniegelenke eingesetzt. "Die Entwicklung moderner Implantate, die verbesserte Operationstechnik in der minimal-invasiven Technik mit kleinen Schnitten, der Einsatz schonender Narkoseverfahren sowie die anschließende Rehabilitationsbehandlung haben dazu geführt, dass die Komplikationsrate deutlich gesenkt und die Ergebnisse erheblich verbessert werden konnten. Somit hält ein künstliches Kniegelenk heute bis zu 20 Jahren und länger", betont Dr. Bernhard Rösch.

Hämorrhoiden – eine Volkskrankheit? - Termin 14. November

Dr. Dietmar Huss, Leitender Arzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie am SRH Krankenhaus Bad Saulgau, und Dr. Michael Littmann, Internistische Gemeinschaftspraxis Bad Saulgau, referieren gemeinsam am Donnerstag, 14. November 2019, 19.00 Uhr, im Konferenzraum des SRH Krankenhauses Bad Saulgau über das Thema "Hämorrhoiden – eine Volkskrankheit?" Sie sind herzlich zu kostenfreien Vortragsabend eingeladen.

Es gibt Krankheiten, über die spricht man nicht gerne. Sie gelten als peinlich. Dazu gehören zum Beispiel Hämorrhoiden. Dabei sind sie keinesfalls selten. Laut Schätzungen ist fast jeder Dritte über 30 Jahre und sogar jeder Zweite über 50 Jahre davon betroffen. Bei Hämorrhoiden sind die ringförmigen Blutgefäßpolster krankhaft vergrößert, die sich hinter dem Schließmuskel im Analkanal befinden. "Sie dichten den Enddarm nach außen ab" erklärt Dr. Dietmar Huss.  "Wenn auf die Blutadern längere Zeit Druck ausgeübt wird, kann das Blut nicht mehr abfließen, die Adern erweitern sich, und ihr Bindegewebe leiert aus. In der Folge dringt Flüssigkeit aus dem unteren Mastdarm aus, so dass die Haut am After brennt und blutet."

Druck auf die Blutgefäßpolster entsteht vor allem durch zu starkes Pressen beim Stuhlgang. Auch ein langes Verweilen auf der Toilette belastet den Beckenboden. Außerdem kann auch eine genetisch bedingte Bindegewebsschwäche mögliche Ursache für Hämorrhoiden sein. Bleiben Hämorrhoiden unbehandelt, werden sie immer größer, sodass sie schließlich bei schwerer körperlicher Arbeit und längerem Laufen aus dem After herausrutschen und sich nicht mehr zurückziehen.

Bei der Untersuchung tastet der Arzt den Enddarm vorsichtig aus. "So kann man knotige Veränderungen oder Einengungen fühlen sowie Druck und Spannung des Schließmuskels überprüfen", sagt Dr. Michael Littmann. "Das weiche Gewebe der Hämorrhoiden kann man meist aber nicht tasten." Deshalb wird im Anschluss ein Proktoskop eingeführt. Das ist ein dünnes Metallrohr mit einer Beleuchtung an der Spitze, mit dem der Arzt das Innere des Enddarms, gegebenenfalls den gesamten Dickdarm, untersuchen kann.

Die Behandlung: Bei Hämorrhoiden im ersten Stadium kommt die sogenannte Verödung zum Einsatz. Haben Hämorrhoiden ein weiteres Stadium erreicht, wird die sogenannte Gummibandligatur angewendet. "Der  Arzt stülpt einen winzigen Gummiringüber die Hämorrhoiden. Das überschüssige Gewebe bekommt dann kein Blut mehr und fällt innerhalb von zwei Wochen ab", erklären Huss und Littmann. Dabei kann es aber zu einer Blutung kommen. "Deshalb sollte das Verfahren nicht bei Patienten eingesetzt werden, die gerinnungshemmende Medikamente wie Aspirin einnehmen." Bei Hämorrhoiden dritten und vierten Grades ist die Wiederherstellung des ursprünglichen Gefäßpolsters oft nur mit einer Operation möglich. Zusammengefasst erfolgt die moderne Behandlung des Hämorrhoidalleidens im SRH Krankenhaus Bad Saulgau individuell verschieden nach aktuellem Wissensstand und insbesondere stadiengerecht.

Kniegelenksbeschwerden – woran kann es liegen?

11.10.2018 19:00 Uhr

Kostenloser Vortragsabend

Thema:

Kniegelenksbeschwerden – woran kann es liegen?

Referent:

Dr. Bernhard Rösch

Kontakt:

Chirurgische Abteilung
SRH Krankenhaus Bad Saulgau
Tel: 07581 204-130
Fax: 07581 204-132

Veranstaltungsort:

SRH Krankenhaus Bad Saulgau Konferenzraum
Gänsbühl 1
88348 Bad Saulgau
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