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Ob Vortragsreihe oder Infoabend. Hier finden Sie alle aktuellen Termine unserer Kliniken.

Der Kreuzschmerz - Kostenfreier Vortrag am 31. Januar 2019

Im Rahmen der Vortragsreihe des SRH-Krankenhauses Bad Saulgau referiert der Facharzt für Chirurgie und Orthopädie, Dr. med. Peter Genesis (MVZ am SRH Krankenhaus Bad Saulgau) über das Thema „Unser aller Problem mit dem Rücken“.

Rückenleiden sind sehr häufig sind  und können jeden betreffen. Die Ursachen sind in erster Linie unsere ungesunde Lebensweise und eine rückenfeindliche Arbeitsbelastung. Die bekannte Aussage: "Sitzen ist das neue Rauchen", trifft zu. Was können wir dagegen tun? Damit es erst gar nicht so weit kommt sind eine rückenschonende  Haltung und regelmäßige körperliche Aktivität wichtig. Dr. med. Peter Genesis geht in seinem Vortrag besonders auf den Aspekt der Vorsorge ein, doch auch die Ursachen des Rückenleidens und deren therapeutische Möglichkeiten werden ausführlich erklärt.

Der kostenfreie Vortrag für Patienten, Interessierte und Betroffene findet am 31. Januar um 19 Uhr im Konferenzraum des SRH Krankenhauses Bad Saulgau statt. Im Anschluss haben die Zuhörer die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Sie sind herzlich eingeladen.

Moderne Therapie des Leistenbruchs - Kostenfreier Vortrag am 21. Februar 2019

Dr. Dietmar Huss, Leitender Arzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie am SRH Krankenhaus Bad Saulgau, referiert am Donnerstag, 21. Februar 2019, 19.00 Uhr im Konferenzraum des SRH Krankenhauses Bad Saulgau über die "Moderne Therapie des Leistenbruchs". Er informiert über die Ursachen und Symptome sowie die aktuellen Behandlungsmöglichkeiten des Leistenbruchs und erklärt mit anschaulichen Beispielen und Bildmaterial die Vorgehensweisen beim Leistenbruch. Nach dem Vortrag steht er für Fragen zur Verfügung.

Jährlich werden in Deutschland über 275.000 Leistenbruchoperationen durchgeführt. Bei Männern treten Leistenbrüche etwa 10-mal häufiger auf als bei Frauen. Dies ist anatomisch bedingt. Bereits während der Embryonalentwicklung entstehen in der Leistenregion die anatomischen Unterschiede zwischen Mann und Frau, weswegen Männer wesentlich häufiger als Frauen einen Leistenbruch erleiden. Ein Bruch, medizinisch Hernie genannt, ist eine Ausstülpung des Bauchfells durch eine Lücke in der Bauchwand. Bei einem Leistenbruch erscheint in der Leiste meist eine Vorwölbung, die häufig schmerzfrei ist, sich zurückdrücken lässt und die im Liegen verschwindet. Bisher versuchte man diese "Bruchpforte" von außen zu verschließen. Routinemäßig angewendet werden die herkömmlichen Verfahren mit einem größeren Leistenschnitt und die modernen Verfahren der Laparoskopie mit 5-10 Millimeter kleinen Hautschnitten.

Die Minimal Invasive Chirurgie ist der Schlüssel zu dem Geheimnis von wenig Schmerzen, schneller Heilung und kleinen Narben. Die Methode der laparoskopischen Bruchversorgung unter Netzeinlage erfolgt mit den so genannten Spiegelgeräten. Bei einem Leistenbruch dringen Organe der Bauchhöhle (Bauchnetz, Darmanteile) durch Schwachstellen der Bauchdecke nach außen. Bisher war es das Prinzip der Chirurgie, diese Bruchpforte von außen zu verschließen. Durch die Möglichkeiten der Schlüssellochchirurgie gewinnt die Idee an Faszination, die Bruchpforte von innen zu schließen und somit auch die lästigen Narben zu ersparen.

Sie sind herzlich zur kostenfreien Vortrag von Dr. Dietmar Huss eingeladen.

Hüftschmerzen - was tun? - Kostenfreier Vortrag am 21. März 2019

Dr. Bernhard Rösch, Leitender Arzt der Orthopädie und Unfallchirurgie am SRH Krankenhaus Bad Saulgau referiert am Donnerstag, 21. März 2019,19.00 Uhr, im Konferenzraum des SRH Krankenhauses Bad Saulgau über das Thema: Hüftschmerzen – was tun? Mit dem Vortrag erhalten Sie vom Behandlungsteam eine umfassende Information. Der Leitende Arzt erklärt den kompletten Ablauf vom ersten Patientenkontakt über die Operationsvorbereitung, den eigentlichen operativen Eingriff und die Nachbehandlung, einschließlich der Möglichkeiten der Rehabilitation. Im Anschluss können Fragen gestellt werden.

Schmerzt Ihre Hüfte bei jedem Schritt oder bereitet Ihnen Ihr Knie im Alltag ständig Probleme? Dann sollten Sie sich mit dem Gedanken beschäftigen ein Kunstgelenk einsetzen zu lassen. In Deutschland werden jährlich etwa 200.000 künstliche Hüft- und 150.000 künstliche Kniegelenke eingesetzt. „Die Entwicklung moderner Implantate, die verbesserte Operationstechnik in der minimal-invasiven Technik mit kleinen Schnitten, der Einsatz schonender Narkoseverfahren sowie die anschließende Rehabilitationsbehandlung haben dazu geführt, dass die Komplikationsrate deutlich gesenkt und die Ergebnisse erheblich verbessert werden konnten. Somit hält ein künstliches Hüftgelenk heute bis zu 20 Jahren und länger“, betont der ausgewiesene Experten in der Diagnostik und Therapie von Hüftgelenksbeschwerden, Dr. Bernhard Rösch.

Die Klinik für Chirurgie am SRH Krankenhaus Bad Saulgau lädt alle Betroffenen mit ihren Angehörigen zum kostenfreien Informationsabend ein.

 

 

Neue Möglichkeiten in der Behandlung des Diabetes mellitus - Kostenfreier Vortrag am 11. April 2019

Dr. Dietmar Huss, Leitender Arzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie am SRH Krankenhaus Bad Saulgau, und Dr. Michael Merz, Internistische Gemeinschaftspraxis Bad Saulgau, referieren am Donnerstag, 11. April 2019, 19.00 Uhr im Konferenzraum des SRH Krankenhauses Bad Saulgau über „Neue Möglichkeiten in der Behandlung des Diabetes mellitus“. Sie sind herzlich eingeladen.

Stetig steigende Patientenzahlen und eine zunehmende Datenflut machen eine qualitativ hochwertige Diabetes-Versorgung zu einer wachsenden Herausforderung. Nicht nur für Kostenträger und das Gesundheitswesen, sondern vor allem auch für Behandler und ihre Patienten ist es im Angesicht dieser Entwicklungen nicht immer leicht, optimale Therapieergebnisse zu erreichen. Dabei vereint alle Beteiligten in der Praxis der Wunsch, den Menschen, und damit die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Patienten, wieder stärker in den Mittelpunkt stellen zu können.

"Digitalisierung, richtig eingesetzt, kann für dieses Anliegen eine große Chance sein", betont der Diabetologe Dr. Merz. Denn sie ermögliche eine sinnvollere und leichtere Nutzung von Daten – bei einer so datenintensiven Erkrankung wie Diabetes eine Grundvoraussetzung für Therapieverbesserungen, so Merz. Zentral sei dabei insbesondere die Vernetzung bestehender Angebote, so dass alle für die Therapie wichtigen Informationen an einem Ort übersichtlich zugänglich sind.

Das neue und innovative CGM System (‚Continuos Glucose Monitoring‘) ermöglicht eine lückenlose Aufzeichnung der Glukosedaten – mit einem Langzeit Sensor, der aktuell bis zu sechs Monate unter der Haut getragen werden kann. Der smarte Insulin-Pen speichert alle Insulingaben mit Zeitpunkt und genauer Dosis, und in der Software werden diese Daten über eine App auf dem Smartphone zusammengeführt. Somit steht auch für die Therapie ein lückenloser Überblick über Insulindaten und Glukoseverläufe zur Verfügung. Zudem hilft die Software mit einer automatischen Mahlzeiten- und Mustererkennung, Ursachen für Abweichungen schneller aufzudecken. Durch die Möglichkeiten der Online Blutzuckermessung gewinnt die Idee an Faszination, ohne ständige Blutzuckerkontrollen als Diabetiker durchs Leben gehen zu können mit einem deutlichen Mehr an Lebensqualität. Mit anschaulichen Beispielen und Bildmaterial erklärt Dr. Dietmar Huss anschließend die Vorgehensweise beim Einbau und Ausbau des Sensors. Nach dem Vortrag stehen beide Referenten für Fragen zur Verfügung.

Wege aus der Angst vor meiner Krankheit - Kostenfreier Vortrag am 9. Mai 2019

Der schlimmste Feind der Abwehrkräfte ist die empfundene Hilflosigkeit und ein gefühltes  Ausgeliefertsein gegenüber einer einschneidenden Krankheits-Diagnose. Viele möchten die Angst vertreiben, das funktioniert nicht. Aber die Beziehung zur Angst kann und sollte drastisch verändert werden. Um Ängste zu verringern wird u. a. mehr Selbstvertrauen benötigt, mit allem, was geschieht, fertig zu werden. Wie kann man der Krankheitsdiagnose den Schrecken nehmen? Die Sicht auf die Lebenssituation ändern?

Judith Becherle, Dipl. Sozialpädagogin (FH), möchte in ihrem Vortrag Mut-Machen Ja zu sagen zu empfundenen Ängsten, zu dem, was gerade als Situation ist, und zuzulassen, wenn gerade kein Mut da ist, die Angst nicht zu unterdrücken. Durch Akzeptanz die in Angst gebundene Kraft freizugeben.  Ressourcen wie Stärke, Selbstwertgefühl und Vertrauen fördern. Durch Annahme der Krankheit eine Einflussnahme bzw. Handlungsfähigkeit ermöglichen.  Damit die eigenen Selbstheilungskräfte durch einen anderen Umgang mit der Angst aktiviert werden können. Die medizinische Therapie optimal wirken kann. Und letztendlich das Gefühl entsteht: Ich bin gut so, wie ich bin. Ich bin stark. Ich fühle mich meiner Lebenssituation mehr gewachsen. 

Der kostenfreie Vortrag findet am 9. Mai 2019, 19 Uhr,  im Konferenzraum des SRH Krankenhauses Bad Saulgau statt. Sie sind herzlich eingeladen.

Kniegelenkbeschwerden - Kostenfreier Vortrag am 17. Oktober 2019

Dr. Bernhard Rösch, Leitender Arzt der Orthopädie und Unfallchirurgie am SRH Krankenhaus Bad Saulgau, referiert am Donnerstag, 17. Oktober 2019, 19.00 Uhr, im Konferenzraum des SRH Krankenhauses Bad Saulgau über das Thema: Kniegelenkbeschwerden – woran kann es liegen? Der Diagnostik- und Therapieexperte informiert über die häufigen Ursachen von Knieproblemen und ihre Therapiemöglichkeiten. Im Anschluss können Fragen gestellt werden. Sie sind zum kostenfreien Informationsabend herzlich eingeladen.

Mit Kniebeschwerden sind viele Menschen konfrontiert, egal welchen Alters. Die Probleme können plötzlich oder allmählich auftreten, mit oder ohne Unfallereignis. Mit erhöhtem Aktivitätslevel sind zunehmend auch ältere Menschen in ihrem Bewegungsspielraum deutlich beeinträchtigt. Die Ursachen der Knieprobleme sind vielfältig, die Behandlungsmöglichkeiten breit gefächert.

In Deutschland werden jährlich etwa 150.000 künstliche Kniegelenke eingesetzt. "Die Entwicklung moderner Implantate, die verbesserte Operationstechnik in der minimal-invasiven Technik mit kleinen Schnitten, der Einsatz schonender Narkoseverfahren sowie die anschließende Rehabilitationsbehandlung haben dazu geführt, dass die Komplikationsrate deutlich gesenkt und die Ergebnisse erheblich verbessert werden konnten. Somit hält ein künstliches Kniegelenk heute bis zu 20 Jahren und länger", betont Dr. Bernhard Rösch.

Hämorrhoiden – eine Volkskrankheit? - Kostenfreier Vortrag am 14. November 2019

Dr. Dietmar Huss, Leitender Arzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie am SRH Krankenhaus Bad Saulgau, und Dr. Michael Littmann, Internistische Gemeinschaftspraxis Bad Saulgau, referieren gemeinsam am Donnerstag, 14. November 2019, 19.00 Uhr, im Konferenzraum des SRH Krankenhauses Bad Saulgau über das Thema "Hämorrhoiden – eine Volkskrankheit?" Sie sind herzlich zu kostenfreien Vortragsabend eingeladen.

Es gibt Krankheiten, über die spricht man nicht gerne. Sie gelten als peinlich. Dazu gehören zum Beispiel Hämorrhoiden. Dabei sind sie keinesfalls selten. Laut Schätzungen ist fast jeder Dritte über 30 Jahre und sogar jeder Zweite über 50 Jahre davon betroffen. Bei Hämorrhoiden sind die ringförmigen Blutgefäßpolster krankhaft vergrößert, die sich hinter dem Schließmuskel im Analkanal befinden. "Sie dichten den Enddarm nach außen ab" erklärt Dr. Dietmar Huss.  "Wenn auf die Blutadern längere Zeit Druck ausgeübt wird, kann das Blut nicht mehr abfließen, die Adern erweitern sich, und ihr Bindegewebe leiert aus. In der Folge dringt Flüssigkeit aus dem unteren Mastdarm aus, so dass die Haut am After brennt und blutet."

Druck auf die Blutgefäßpolster entsteht vor allem durch zu starkes Pressen beim Stuhlgang. Auch ein langes Verweilen auf der Toilette belastet den Beckenboden. Außerdem kann auch eine genetisch bedingte Bindegewebsschwäche mögliche Ursache für Hämorrhoiden sein. Bleiben Hämorrhoiden unbehandelt, werden sie immer größer, sodass sie schließlich bei schwerer körperlicher Arbeit und längerem Laufen aus dem After herausrutschen und sich nicht mehr zurückziehen.

Bei der Untersuchung tastet der Arzt den Enddarm vorsichtig aus. "So kann man knotige Veränderungen oder Einengungen fühlen sowie Druck und Spannung des Schließmuskels überprüfen", sagt Dr. Michael Littmann. "Das weiche Gewebe der Hämorrhoiden kann man meist aber nicht tasten." Deshalb wird im Anschluss ein Proktoskop eingeführt. Das ist ein dünnes Metallrohr mit einer Beleuchtung an der Spitze, mit dem der Arzt das Innere des Enddarms, gegebenenfalls den gesamten Dickdarm, untersuchen kann.

Die Behandlung: Bei Hämorrhoiden im ersten Stadium kommt die sogenannte Verödung zum Einsatz. Haben Hämorrhoiden ein weiteres Stadium erreicht, wird die sogenannte Gummibandligatur angewendet. "Der  Arzt stülpt einen winzigen Gummiringüber die Hämorrhoiden. Das überschüssige Gewebe bekommt dann kein Blut mehr und fällt innerhalb von zwei Wochen ab", erklären Huss und Littmann. Dabei kann es aber zu einer Blutung kommen. "Deshalb sollte das Verfahren nicht bei Patienten eingesetzt werden, die gerinnungshemmende Medikamente wie Aspirin einnehmen." Bei Hämorrhoiden dritten und vierten Grades ist die Wiederherstellung des ursprünglichen Gefäßpolsters oft nur mit einer Operation möglich. Zusammengefasst erfolgt die moderne Behandlung des Hämorrhoidalleidens im SRH Krankenhaus Bad Saulgau individuell verschieden nach aktuellem Wissensstand und insbesondere stadiengerecht.

Gedenkfeier für 90 ermordete behinderte und chronisch kranke Psychiatriepatienten

26.01.2017 18:00 Uhr

Am Donnerstag, 26. Januar 2017, findet um 17 Uhr in der Kapelle des SRH Krankenhauses Sigmaringen eine Gedenkfeier für die 90 ermordeten behinderten und chronisch kranken Psychiatriepatienten des früheren Fürst-Carl-Landeskrankenhauses statt.

 

Im Mittelpunkt der Feier steht die musikalische Lesung „Grafeneck 1940“ von Berthold Biesinger, Schauspieler am Theater „Lindenhof“, zusammen mit der Musikerin Susanne Hinkelbein am Klavier.

Die Gedenkfeier wird zum internationalen Holocaustgedenktag veranstaltet. Sie wird mit einem schweigenden Gang an den Gedenkstein beim Landratsamt fortgesetzt und findet dort ihren Abschluss. Krankenhausseelsorge und die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des SRH Krankenhauses laden ein.

Im ehemaligen Fürst-Carl-Landeskrankenhaus in Sigmaringen waren zwischen 1934 und 1942 zunächst mehr als 100 vorgeblich „erbkranke“ Männer zwangsweise unfruchtbar gemacht worden. Am 12. Dezember 1940 und am 14. März 1941 wurde das staatliche Mordprogramm der Nationalsozialisten unter dem beschönigenden Begriff der „Euthanasie“ dann auch in Sigmaringen durchgeführt. Insgesamt 91 von seinerzeit 213 Patienten wurden abtransportiert und in den Tötungsanstalten in Grafeneck bei Münsingen und Hadamar bei Limburg vergast. Nur einer der Deportierten entging diesem Schicksal.

Zum 65. Jahrestag des ersten Transportes wurde am 12. Dezember 2005 auf dem Gelände des heutigen Landratsamtes ein Gedenkstein errichtet, welcher nach Fertigstellung des Neubaus des Landratsamtes seinen heutigen Platz erhielt.

Am Mahnmal bei Landratsamt werden Schüler der Krankenpflegeschule und Mitarbeiter des Annahauses die Namen der Ermordeten vortragen. Vertreter der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg aus Sigmaringen überbringen das Friedenslicht aus Bethlehem. Stefan Dudda übernimmt die musikalische Gestaltung.

 

 

Kontakt:

Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
Sekretariat
Tel: +49 (0) 7571 100-2376
Fax:

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