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Gold-Zertifikat für herausragende Händehygiene

15.08.2018

Die „Aktion Saubere Hände“ der Charité-Universitätsmedizin Berlin hat die SRH Kliniken Landkreis Sigmaringen mit dem Gold-Zertifikat für herausragende Leistungen im Bereich der Händehygiene ausgezeichnet. Dies ist die höchstmögliche Bewertungskategorie.

„Wir sind stolz auf diese besondere Auszeichnung“, erklärt Melanie Zeitler-Dauner, Geschäftsführerin der SRH Kliniken Landkreis Sigmaringen. „Sie zeigt deutlich, dass wir uns konsequent und nachhaltig für eine hohe Patientensicherheit engagieren.“

Die "Aktion Saubere Hände" ist eine nationale Kampagne, um die Patientensicherheit durch eine optimale Händehygiene des Fachpersonals zu verbessern. Die Initiative wurde 2008 von mehreren Kooperationspartnern ins Leben gerufen, dazu gehörten u.a. das Bundesministerium für Gesundheit, das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. und die Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung e.V.

Seit 2011 können Krankenhäuser, wenn sie bestimmte Qualitätskriterien nachweislich erfüllen, ein Zertifikat in den Kategorien Bronze, Silber und Gold erwerben. Welche Zertifikatsstufe eine Einrichtung erhält, hängt von verschiedenen Parametern ab. Hierzu gehören bspw. wie häufig sich das Krankenhauspersonal beim täglichen Patientenkontakt die Hände desinfiziert und ob die Händedesinfektion richtig durchgeführt wird. Darüber hinaus werden zwei aufklärende Aktionstage für Mitarbeiter, Patienten und deren Angehörige pro Jahr und Standort gefordert.

Seit 2013 nehmen die SRH Kliniken Landkreis Sigmaringen an der „Aktion Saubere Hände“ teil. In den letzten beiden Jahren wurde jeweils die Silber-Kategorie erreicht. „Das Gold-Zertifikat ist eine ganz besondere Auszeichnung und gilt, wie alle Zertifikate, für zwei Jahre“, erklärt Hubert Grof, Hygienefachkraft am SRH Krankenhaus Sigmaringen. „Jedes Jahr wird erneut überprüft, ob die Einrichtung noch die Kriterien für das Zertifikat erfüllt.“