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Die psychosomatische/psychotherapeutische Klinik stellt sich vor

12.06.2018

Kostenfreier Vortrag am 20. Juni 2018


Wenn sich seelische Belastungen, beispielsweise durch berufliche und private Konflikte, in körperlichen Beschwerden ausdrücken, spricht man von psychosomatischen Erkrankungen.  Darunter leiden mindestens ein Viertel der deutschen Erwachsenen – so die Einschätzung von Experten. Zu den Krankheitsbildern gehören z. B. Angst- und Panikstörungen, aber auch depressive Verstimmungen (Burn out - Syndrom).

Am SRH Krankenhaus Sigmaringen gibt es seit 2013 eine eigene Abteilung, die sich mit psychosomatischen Störungsbildern beschäftigt.  Das medizinisch-therapeutische Ziel ist es, solche Erkrankungen überwiegend mit psychotherapeutischen Mitteln zu behandeln, das bedeutet, dass nicht die medikamentöse Behandlung im Vordergrund steht. Vielmehr soll der Patient lernen, über bewältigungsorientierte Ansätze der Verhaltenstherapie und einsichtsorientierter Tiefenpsychologie Deutungen für sich zu erarbeiten, die es ihm ermöglichen, die Zusammenhänge zwischen Psyche und Körper zu erfahren, ebenso über Veränderungen z. B. in seiner Lebensführung, Linderung und Besserung seiner Symptome.

Um Interessierten,  Betroffenen und deren Angehörigen einen Einblick in die Arbeit der Abteilung zu gewähren, stellen die Mitarbeitenden aus der Pflege diese am

Mittwoch, 20. Juni 2018, 18.00 Uhr, im Hörsaal des SRH Krankenhauses Sigmaringen (EG)

vor und informieren über die Störungsbilder und deren Behandlungsmöglichkeiten. Dabei wird auch deutlich, dass sich die Pflege in der Psychosomatik/Psychotherapie nicht im althergebrachten Sinn als Krankenschwester bzw. Krankenpfleger verstehen, sondern als Co-Therapeuten, die neben der psychotherapeutischen Arbeit auch Außenaktivitäten mit den Patienten absolvieren, z. B. im Sinne von Expositionstrainings. 

Bereits während der Vortragstätigkeit werden individuelle Fragen der Besucherinnen und Besucher beantwortet. Im Anschluss an den Vortrag können Interessierte die Station besichtigen und die Mitarbeiter der Pflege werden auch hier sehr gerne auf individuellen Fragen eingehen.