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38. ATO-Jahrestagung in Sigmaringen thematisiert Versorgungs(un)gleichgewicht in der Onkologie

21.11.2019

Die 38. Tagung der Arbeitsgemeinschaft der Tumorzentren, Onkologischen Schwerpunkte und Arbeitskreise in Baden-Württemberg (ATO) findet am 21. /22. November 2019 in Sigmaringen statt. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Manne Lucha, Minister für Soziales und Integration in Baden-Württemberg. Die jährlich stattfindende ATO-Tagung wird in Zusammenarbeit mit der Baden-Württembergischen Krebsgesellschaft in diesem Jahr vom Onkologischen Schwerpunkt Sigmaringen am SRH Krankenhaus Sigmaringen ausgerichtet. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das Thema „Versorgungs(un)gleichgewicht in der Onkologie“ im Flächenland Baden-Württemberg. Darüber hinaus findet erstmals die Verleihung des Krebsinnovationspreises Baden Württemberg statt, die Schirmherrschaft für diese Auszeichnung hat Gerlinde Kretschmann.

Der Onkologische Schwerpunkt Sigmaringen gehört zu den 14 Onkologischen Schwerpunkten in Baden-Württemberg und den fünf universitären Tumorzentren, die alle zusammen eine flächendeckende onkologische Versorgung ermöglichen. Er besteht seit 2014 und sichert als jüngster OSP in Baden-Württemberg die Patientenversorgung bei Krebserkrankungen im Landkreis Sigmaringen und den angrenzenden Regionen. Das Einzugsgebiet umfasst ca. 150.000 Menschen. Pro Jahr werden im Onkologischen Schwerpunkt Sigmaringen rund 700 neu an Krebs erkrankte Patienten behandelt. Wesentliche Voraussetzungen für eine optimale Behandlung von Tumorpatienten ist die fachübergreifende Zusammenarbeit der beteiligten Disziplinen. Dazu gehören insbesondere die etablierten und gesondert nach den Kriterien der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierten so genannten Organzentren unter dem Dach des Onkologischen Schwerpunktes Sigmaringen.

OSP-Sprecherin Dr. Gabriele Käfer: „Durch die enge und gute Zusammenarbeit aller Beteiligten in den wöchentlichen Tumorkonferenzen sowie mit den niedergelassenen Ärzten, aber auch den Universitätskliniken Tübingen und Ulm wird sichergestellt, dass im Onkologischen Schwerpunkt Sigmaringen Menschen mit Krebserkrankungen in allen Erkrankungsstadien ganzheitlich und auf höchstem fachlichen Niveau betreut werden. Die gute Vernetzung mit den Selbsthilfegruppen sowie die psychoonkologischen Angebote des SRH Krankenhauses Sigmaringen und der Krebsberatungsstelle in Sigmaringen ermöglicht den Betroffenen und deren Angehörige Unterstützung in Bezug auf die seelische Belastungen, die eine Krebsdiagnose mit sich bringt.“

Die jährliche ATO-Tagung nutzen die Mitglieder der verschiedenen Arbeitsgruppen zum fachlichen Austausch.  Zum öffentlichen Teil der Veranstaltung am Nachmittag sind Interessierte zu den Impulsreferaten zum „Versorgungs(un)gleichgewicht in der Onkologie“  eingeladen, welche die anschließende Podiumsdiskussion einleiten. Podiumsteilnehmer sind Ministerialrat Walter Fessel, Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg, Jana Linsky, Referatsleiterin Krankenhaus Struktur, Qualität bei der AOK Baden-Württemberg, und Dr. Johannes Bruns, Generalsekretär Deutsche Krebsgesellschaft e. V.